Minijobs / Midijobs

Minijobs

Unterschieden wird zwischen den

Minijobs im gewerblichen Bereich

diese sind zum einen:

  • geringfügig entlohnte Beschäftigungen, bei denen das Arbeitsentgelt monatlich 450 Euro nicht übersteigen darf (450-Euro-Jobs) und zum anderen
  • kurzfristige Beschäftigungen, die von vornherein für eine begrenzte Dauer ausgeübt werden

Geringfügig entlohnte Arbeitnehmer unterliegen in der Rentenversicherung der Versicherungspflicht und zahlen einen Beitragsanteil zur Rentenversicherung. In den übrigen Zweigen der Sozialversicherung sind sie versicherungsfrei. Für Arbeitgeber besteht Melde- und Beitragspflicht. Sie zahlen pauschale Abgaben an die Minijob-Zentrale.

Der gewerbliche Bereich umfasst alle Beschäftigungsverhältnisse, die nicht in Privathaushalten ausgeübt werden, für die das so genannte Haushaltsscheck-Verfahren gilt.

und den

Minijobs in Privathaushalten.

Minijobs in Privathaushalten sind eine spezielle Form der geringfügigen Beschäftigung und werden vom Gesetzgeber besonders gefördert. Zum einen zahlt der Arbeitgeber geringere Pauschalbeiträge als bei gewerblichen Minijobs, zum anderen hat der Gesetzgeber für Minijobs in Privathaushalten eine besondere Steuerermäßigung eingeführt.

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.minijob-zentrale.de

Midijobs

Bei einem Midijob handelt es sich um einen Nebenjob mit einem Verdienst in der sogenannten Gleitzone zwischen regelmäßig 400,01 und 800 Euro monatlich.

In Sachen Nebenjobs ist der Midijob so etwas wie der „große Bruder“ des Minijobs. Der Midijob wurde von der Politik als Zwischenform von Minijob und einem voll sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis geschaffen.

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.deutsche-rentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/232680/publicationFile/54363/minijobs_midijobs_bausteine_fuer_die_rente.pdf

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