Mutter-/Vater-Kind-Kuren Mütterkuren

Eine Mutter-Kind-Kur (auch „Mutter-/Vater-Kind-Kur“) ist eine Sonderform einer stationären, medizinischen Vorsorge- bzw. medizinischen Rehabilitationsmaßnahme für Mütter und Väter. Die Leistung umfasst in der Regel 21 Tage und wird bei Vorliegen der gesundheitlichen Voraussetzungen von den gesetzlichen Krankenkassen und den Beihilfestellen für deren Versicherte als Pflichtleistung erbracht.

Die Zielgruppe der Maßnahme sind alle, die in Erziehungsverantwortung stehen oder standen, also gegebenenfalls auch Väter oder Großeltern sowie Pflegeeltern. Die Maßnahme ist auch als Mutter- Kur ohne Mitnahme der Kinder möglich. Aktuell ist es auch möglich, pflegende Angehörige in Schwerpunktkuren in Müttereinrichtungen nach § 24 SGB V aufzunehmen.

Die gesetzlichen Grundlagen für Mutter-Kind-Maßnahmen sind in § 24 und § 41 Fünftes Buch Sozialgesetzbuch (SGB V) verankert.

Beantragt werden muss die Mutter- Kind- Kur bei Ihrer zuständigen Krankenkasse.
Empfohlen wird eine Beratung über eine Vermittlungsstelle, die zu diesem Leistungsbereich qualifiziert beraten kann.

Die Adressen der gemeinnützigen Beratungsstellen und weitere Informationen erhalten Sie über das Müttergenesungswerk:
www.muettergenesungswerk.de

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